Zukunft in der Lausitz

20. Juli 2010

Ein Besuch bei der Abraumförderbrücke “F60″ in der Lausitz: beeindruckend und bedrückend gleichzeitig.

Wenn es nach Vattenfall geht, dann haben der Braunkohletagebau und die Braunkohleverstromung eine große Zukunft. Bereits geschlossene Tagebaue wurden wieder eröffnet und mindestens drei Dörfer sollen dem Erdboden gleichgemacht werden: Kerkwitz, Atterwasch, Grabko. Gut, dass die Kerkwitzer die Solarfeuerwehr gegründet haben. Den ganzen Beitrag lesen »

Alle reden vom Wetter …

20. Juli 2010

1966 war die Welt noch in Ordnung

1966 war die Welt noch in Ordnung

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Das Wunder von Dachau

6. Juli 2010

Dachau… ist kein Name einer Stadt wie jeder andere. “Where do you come from?” – diese Alltagsfloskel auf Reisen kann einen Dachauer ins Schwitzen bringen. Heute vielleicht nicht mehr so sehr wie vor 30 Jahren – dennoch hat der Name Dachau einen für viele Menschen irgendwie gruseligen Beigeschmack. Und John F. Kennedy hätte garantiert nicht gesagt: “Ich bin ein Dachauer”.
Aber genau dieses Bekenntnis wird mir als gebürtige Dachauerin ab jetzt nicht mehr schwer fallen. Denn in Dachau ist ein kleines, jedoch sehr wichtiges Klimaschutz-Wunder geschehen.

“Die Bürger der Stadt Dachau haben mit einem Bürgerentscheid erzwungen, dass sich die Dachauer Stadtwerke nicht am im Krefelder Chempark geplanten Kohlekraftwerk beteiligen dürfen.”

Aufruf zum Ausstieg

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Postfossile Klima-Kultur

16. Oktober 2009

Wenn die globale Abnahme der Emissionen nicht bis 2015 oder allerspätestens bis 2020 eingeleitet wurde, kann ein 450 ppm-Pfad nicht mehr erreicht werden. Das hieße, dass der Weg in eine Welt mit mehr als 2 Grad globaler Mitteltemperatur über vorindustriellem Niveau vorgezeichnet wäre. Daraus ergibt sich ein enormer zeitlicher Handlungsdruck. Die Konferenz „The Great Transformation“, die vom 8. bis 10. Juni in Essen stattgefunden hat, nahm einen ersten Anlauf, diese Aufgabe auf ihre politischen und soziokulturellen Konsequenzen hin abzuklopfen. Wie muss unserer Gesellschaft umgestaltet werden, damit die schlimmsten Folgen vermieden werden können?

Eine illustre Expertenriege, darunter Anthony Giddens, John Podesta, Klaus Töpfer und Thomas Homer-Dixon, markierte im Kernland des Kohlebergbaus den Beginn einer überfälligen Debatte. Claus Leggewie, Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, legt im Videointerview den Finger auf die Wunde: die Politik handelt zu langsam.

Das Interessante an den zweieinhalb Tage dauernden Diskussionen war, dass man sich nicht scheute, den Klimawandel als die große Herausforderung eines politisch-kulturellen Zivilisationswandels der Weltgesellschaft zu charakterisieren. Den ganzen Beitrag lesen »

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