Zukunft in der Lausitz

20. Juli 2010

Ein Besuch bei der Abraumförderbrücke “F60″ in der Lausitz: beeindruckend und bedrückend gleichzeitig.

Wenn es nach Vattenfall geht, dann haben der Braunkohletagebau und die Braunkohleverstromung eine große Zukunft. Bereits geschlossene Tagebaue wurden wieder eröffnet und mindestens drei Dörfer sollen dem Erdboden gleichgemacht werden: Kerkwitz, Atterwasch, Grabko. Gut, dass die Kerkwitzer die Solarfeuerwehr gegründet haben.

Ab 250 Euro kann man mitmachen: die Kerkwitzer Feuerwehr soll ein Solardach erhalten. Wer sich beteiligt, wird Teil der betroffenen Kerkwitzer Öffentlichkeit und kann sich im Braunkohlegenehmigungsverfahren mit Stellungnahmen zu Wort melden. Und darum geht es: sich auch nach dem abgeschmetterten Bürgerbegehren gegen einen weiteren Ausbau der Kohle in der Lausitz zu wehren. Sollte Vattenfall tatsächlich die Genehmigung erhalten, Kerkwitz “abzubaggern” muss für das Solardach Entschädigung gezahlt werden. (Mehr dazu auch in der TAZ)

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