Monatsarchiv für Juli 2010

Zukunft in der Lausitz

20. Juli 2010

Ein Besuch bei der Abraumförderbrücke “F60″ in der Lausitz: beeindruckend und bedrückend gleichzeitig.

Wenn es nach Vattenfall geht, dann haben der Braunkohletagebau und die Braunkohleverstromung eine große Zukunft. Bereits geschlossene Tagebaue wurden wieder eröffnet und mindestens drei Dörfer sollen dem Erdboden gleichgemacht werden: Kerkwitz, Atterwasch, Grabko. Gut, dass die Kerkwitzer die Solarfeuerwehr gegründet haben. Den ganzen Beitrag lesen »

Alle reden vom Wetter …

20. Juli 2010

1966 war die Welt noch in Ordnung

1966 war die Welt noch in Ordnung

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Solar durch die Nacht

8. Juli 2010

2 Helden

2 Helden

Zwei Männer, die sich ähnlich sehen, ohne irgendwie verwandt zu sein. Rechts im Bild Jean-Luc, links Bertrand. Ihr (fast) gemeinsamer Nachname weckt Assoziationen der phantastischen Art: Pic(c)ard. Wer die amerikanische TV-Serie Raumschiff Enterprise kennt, wird sofort Jean-Luc Picard erkennen, den zweiten Kapitän der beliebten Sciencefiction-Saga. Der schreibt sich zwar mit einem „c“ weniger als sein realer Verwandter im Geiste, Bertrand Piccard. Aber beiden Pic(c)ards ist gemeinsam, dass sie Kommandeure eines Unternehmens mit der Zielsetzung sind, „mutig dorthin zu gehen, wo niemand zuvor gewesen ist“. („to boldly go where noone has gone before“ – das Motto des Filmraumschiffs).

Und jetzt hat Solarimpulse, die Firma des realen Piccard tatsächlich geschafft, was noch vor weniger als einer Handvoll Jahren Science Fiction genannt worden wäre: nach 26 Stunden Flug ist heute, am 8. Juli 2010 Piccards Solarflugzeug-Prototyp HB-SIA mit dem Piloten André Borschberg wieder sicher auf Schweizer Boden, in Payerne gelandet. Und zwar um 9 Uhr früh. Es war die gesamte Nacht hindurch in der Luft. Den ganzen Beitrag lesen »

Das Wunder von Dachau

6. Juli 2010

Dachau… ist kein Name einer Stadt wie jeder andere. “Where do you come from?” – diese Alltagsfloskel auf Reisen kann einen Dachauer ins Schwitzen bringen. Heute vielleicht nicht mehr so sehr wie vor 30 Jahren – dennoch hat der Name Dachau einen für viele Menschen irgendwie gruseligen Beigeschmack. Und John F. Kennedy hätte garantiert nicht gesagt: “Ich bin ein Dachauer”.
Aber genau dieses Bekenntnis wird mir als gebürtige Dachauerin ab jetzt nicht mehr schwer fallen. Denn in Dachau ist ein kleines, jedoch sehr wichtiges Klimaschutz-Wunder geschehen.

“Die Bürger der Stadt Dachau haben mit einem Bürgerentscheid erzwungen, dass sich die Dachauer Stadtwerke nicht am im Krefelder Chempark geplanten Kohlekraftwerk beteiligen dürfen.”

Aufruf zum Ausstieg

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